homepages erstellen mit einfachen mitteln
Hier können Sie sich einen Überblick
über den Inhalt des Homepagekurses an der VHS Hilden Haan
verschaffen. Mein Name ist Dirk Welke, ich leite diesen Kurs seit
einigen Jahren und freue mich, dass Sie sich hier umschauen.
Dieser Text ist eine Ergänzung zum Kurs, keine Anleitung zum
Homepagebauen und erst recht kein für sich stehendes
Nachschlagewerk oder dergleichen. Sie finden hier also - in
Auszügen - in etwa das, was
wir im Kurs behandeln werden.
Alle aktuellen
Termine und Anmeldungen unter
www.vhs-hilden-haan.de
unser ablaufplan
1. Tag - Samstag:
- Einstieg: Skizze und Konzept einer Seite
- Provider
- Domains
- Wir bauen eine einfache Seite mit HTML
2. Tag - Sonntag:
- CSS Templates zum Seitenbauen
- FTP und Upload
- Erfolg mit Suchmaschinen
- Seitenpromotion, Werbung für uns, von uns und bei
uns
Und ab hier ein paar Auszüge unserer Themen:
das thema unserer seite
Was für eine Seite wollen wir bauen? Zum Beispiel:
- Private Internetpräsenz - Familie, Freunde, ..
- Hobby, Interesse - Seite über Modelleisenbahnen, privates Interessengebiet
- Beruf/Nebenberuf - Hier
geraten wir schnell in den Dunstkreis einer kommerziellen Seite! In dem
Fall sind besondere Rechtsvorschriften zu beachten! Das kann immer dann
gelten, wenn auf der Seite ein Produkt oder eine Dienstleistung gegen
Geld angeboten wird...
editoren für internetseiten
Mit Editoren werden Internetseiten erstellt. Man kann im Prinzip mit
allen Programmen, mit denen man Texte schreiben kann, auch
Internetseiten erstellen. Natürlich gibt es jede Menge
spezielle Edioren für Internetseiten. Dabei wird grob
unterschieden zwischen:
- Wysiwyg "what you see is what you get" - Diese Programme funktioneren benutzerintuitiv, wie eine Textverarbeitung: Beispiel NVU
- Quelltext-Editoren - Man sieht die "Programierung" der Internetseite und schreibt/editiert ebendiese Programmierung. Beispiel: Phase5
- Kommerzielle Programme - Große Programme, die mehrere Bearbeitungsmöglichkeiten auf einmal bieten. Beispiel: Macromedia Dreamweaver
Wie groß wird das Internetprojekt?
Aus wievielen einzelnen Seiten soll das Projekt bestehen? Es ist von Vorteil sich hier ein Organigramm der Seite auf Papier zu notieren. Was soll auf welche Seite, wie sollen die einzelnen Seiten miteinander vernetzt werden....
Welches Programm soll für die Erstellung genutzt werden?
Das ergibt sich aus der Größe und dem
Thema des Internetprojekts. Kommerzielle Web Editoren der gehobenen
Klasse - Beispiel Macromedia Dreamweaver - empfehlen sich für
professionelle Internet-Auftritte. Für private oder
Hobbyseiten reichen kostenlose Programme aus. Ob WYSIWYG (Beispiel:
Netscape Composer, NVU) oder Quelltext-Editor (Beispiel: Phase 5) ist
letzlich eine Frage des persönlichen Geschmacks!
Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass die Software, der
Editor
komplett online, beim Provider steht. Man macht nichts außer
Inhalte
reinschreiben. So funktionieren auch Blogs, Foren und im weitesten
Sinne auch Ebay
und
Konsorten. Gerade die Blogs, so eine Art Internet-Tagebücher
sind enorm populär geworden und bieten die
Möglichkeit, ohne viel Vorkenntnisse eine eigene Webseite zu
betreiben. Also eine echte Alternative für die Leute, denen es
in erster Linie auf Inhalte ankommt und die keinen Designpreis mit
ihrer Seite gewinnen wollen. Trotzem sollte auch der Blogger oder
Forenbetreiber in Grundzügen Verständnis für
HTML und Co haben.
Und nicht zu vergessen, Webshops - xt Commerce, OS Commerce und Co -
Shopsysteme sind
zwar benutzerintuitive Software, arbeiten mit Datenbanken zusammen,
verwenden mehrere Programmiersprachen auf einmal (was der Anwender
aufgrund der benutzerintuitiven Oberfläche im Idealfall nicht
merkt), aber erfordern meiner Meinung nach eine gewisse
Einarbeitungszeit und gute Grundkenntnisse in der Internet
Programmierung. Nach einem zweitägigen VHS Kurs kann man noch
lange keinen Webshop seriös einrichten und verwalten.
provider
Der Provider stellt unseren Webspace bereit. Er bietet uns also einen Zentralrechner, auf dem wir unsere Internetseiten ablegen, speichern und pflegen, man sagt auch hosten. Normalerweise reichen die großen, marktführenden Provider für den Bedarf aus. Beispiele: Strato, einsundeins. Sie bieten, je nach Bedarf verschieden umfangreiche und verschieden teure Pakete (auch kostenlos). Manche Leute haben schon ein solches Paket (in bescheidenem Umfang) miterworben, wenn sie zum Beispiel eine email-Adresse bei yahoo! haben oder einen DSL-Vertrag mit der Firma einsundeins. Wenn keine Ansprüche bestehen sind solche kostenlosen Pakete ok.
Es gibt:
- komplett kostenlose Provider: Beispiel yahoo-geocities, lycos-tripod
- davon die Variation einen spziellen Seitentyp, zum Beispiel ein Blog oder ein Forum kopmplett online zu betreiben. Dann braucht man keine oder fast keine eigene Software zuhause
- Provider, die zusammen mit einem DSL Vertrag Webspace anbieten: Beispiel einsundeins
- einen Vertrag ausschließlich über Webspace: Beispiele strato, einsundeins, goracer, domainfactory, beepworld